Coronavirus-Update #54: Eine Empfehlung für den Herbst | NDR Podcast

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Coronavirus-Update #54: Eine Empfehlung für den Herbst | NDR Podcast 4
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Christian Drosten ist zurück mit einer XXL-Folge. Es geht um Masken und Aerosole, Immunität, Virusstämme und eine neue Teststrategie.

Die Manuskripte aller Folgen:


Kein Tag vergeht ohne neue Nachrichten zum Coronavirus Sars-CoV-2. Längst haben wir uns an Maßnahmen wie Mundschutz, Abstand und Hygieneregeln gewöhnt. Und noch immer ist kein Ende der Pandemie in Sicht. In unserem wöchentlichen Podcast wollen wir verlässlich über neue Erkenntnisse der Forschung informieren. Wie steht es um einen Impfstoff? Wie entwickelt sich die Test-Strategie? Besteht Hoffnung auf ein Medikament? Die NDR Wissenschaftsredakteurin Korinna Hennig spricht dazu im Wechsel mit Christian Drosten, Leiter der Virologie in der Berliner Charité, und mit Sandra Ciesek, Leiterin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt. Dabei soll es nicht um Panikmache gehen - sondern ganz im Gegenteil: Der Podcast "Coronavirus-Update" will informieren, einordnen und Hintergründe liefern.

Die Manuskripte aller Folgen:



#coronavirus #covid19 #covid_19 #coronavirusupdate

💬 Comments
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Bevor ich 1:44:20 anhöre lese ich erstmal zur leichten Unterhaltung die interessanten Kommentare.

Author — yasio bolo

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Habe mir jetzt nochmal diese Folge angehört, da ich mich an die Stelle mit dem Kaffeepulver erinnert hatte. Genau diesen Effekt haben wir jetzt.

Author — Yo 13

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Bin mal gespannt wann das Thema beendet ist. 🙏👍👌

Author — Wir sprechen darüber

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Es liest sich so, dass manche sich wünschen die Pandemie sollte nie enden, damit sie Kiki hören können. :-/

Author — Darth Tambrin

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das wird noch mindestens drei bis neun Tage Inkubationszeit dauern bis das Wort Cluster viral und verhunzt in der Bildzeitung auftaucht....

Author — Gregor Samsa

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Guter Punkt mit Viruslast, wenn das auschlagend ist, sollte das auch in die RKI-Stastik kommen, geht das?

Author — Jay D. Carlton

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Können Sie etwas zu den neurologischen Schäden durch Covid-19 sagen?

Author — Crystalhertz

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Ja, ich höre es seit Beginn an. Danke

Author — Sonja Aloise

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Wenn man nach 5 Tagen testet hat man das Ergebnis wann? Prof. Drosten spricht realistischerweise von 3 Tagen Wartezeit.

Author — Hanna Honig

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Hallo! :) schön, dass Sie wieder da sind.

Author — Olga Erler

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In Schweden scheint es ja relativ gut auszusehen, nicht wahr?

Author — petra berger

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Danke an alle die uns diese Infos aus erster Hand zur Verfügung stellen!
Die lange Zeit mit viel Verkürzungen wie Herr Dosten es nennt war mühsam.

Author — Solarblitz ch

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Schön dass sie wieder da sind med. Daddy. 😅

Author — Jean Jacques Rousseau

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Sieht aus als sei der Perkolationspunkt in Deutschland erreicht?

Author — Klaus Linke

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Das nenne ich mal eine amtliche Portion Update! Danke!😍

Author — Kuh Muniti

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Die Darstellung (min. 24:00) bzgl. dem Inzidenzwechsel durch Drosten kann ich so nicht nachvollziehen!

Es hat keinen Inzidenzwechsel gegeben! Haben die jungen Menschen vor Corona etwa nicht gefeiert und sind nicht gereist? Das ist doch Blödsinn, was er da sagt.
Menschen im erwerbsfähigen Alter sind von Natur aus mobiler als Ältere und haben so sowohl beruflich als auch privat mehr menschliche Kontakte. Damit haben sie per se eine höhere Infektionsrisiko als Ältere. Das war vor Corona so und hat sich mit und während Corona nicht geändert. Der wirkliche Grund für die geänderte Altersverteilung bei den positiv getesteten ist zum Einen das geänderte Testverhalten und zum Anderen, dass man die jungen Menschen mit dem Lockdown auf das Niveau bzgl. Mobilität und Kontakte der Älteren gedrückt hat. Vor und noch während des Lockdowns wurden nur symptomatische Personen sowie Cluster getestet. Asymptomatische und Kontaktpersonen wurden de facto nicht getestet. Jetzt im Sommer werden sehr viele Reiserückkehrer und Kontaktpersonen getestet. Diese sind nun mal primär jüngere Menschen. Ich sehe das in Graz beim Drive in und beim mobilen Probenteam. Wir haben jetzt im September vorzugsweise Kinder zwischen 3 und 7 Jahren sowie junge Menschen zwischen 17 und 45 Jahren getestet. Mindestens die Hälfte davon waren Kontaktpersonen ohne eigene Symptome. An Kinder zwischen 8 und 16 Jahren kann ich mich jetzt nicht erinnern. Personen über 70 habe wir eher selten. Diese sind dann meist symptomatisch. Alte Personen ü80 treten eher nur bei Clustern in Altersheimen in Erscheinung oder werden wegen Krankheitssymptome irgendeiner Art gleich ins KH gebracht und dort getestet. Asymptomatische Personen vor dem Lockdown wurden bis heute nicht erfasst, so dass kein Mensch sagen kann, wie hoch da die Dunkelziffer ist. Derzeit ist es in der Steiermark wohl so, dass jeder Patient, der sich beim Hausarzt mit irgendwelchen Symptomen meldet recht schnell zur Corona-Hotline und zur Testung verwiesen wird. Auch in der Rettung wird sehr schnell aus einem Einsatz ein Coronaeinsatz obwohl klar ersichtlich ist, dass es keiner ist. Hatte am WE wieder so einen. Patient mit Ösophaguskarzinom mit Stent und Regurgitation von Mageninhalt und folglich Husten und Atemproblemen wurde von der Leitstelle zum Coronapatienten erklärt. Wie blöd muss man da eigentlich sein?! Ich habe das im Einsatz erstmal richtig gestellt und geändert.

Author — loki jötunn

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hmmm...wie ist das Verhältnis von Clustern und Grossdemos...

Author — DANIEL PETERS Peters

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Wenn wir sehr wenig Positive finden, warum werden dann die Testungen ins Unendliche gesteigert?

Author — petra berger

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Eine Frage: ergibt es noch irgendeinen Sinn eine Maske zu tragen wenn man das Virus nachweislich schon hatte?

Author — Rosa Falk

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Ich freu‘ mich total, dass Herr Drosten wieder über die Lage informiert Damit fühle ich mich gerüstet für diese besondere Zeit! Vielen Dank !

Author — Caroline Knüpffer